Tangowochenende am 1. und 2. Dezember 2018

Lassen Sie sich am ersten Dezemberwochenende von der Verbindung von Tango und Kirche verzaubern! Denn an diesem Wochenende tritt das berühmte Tango-Sextett »faux pas« zweimal in der Friedenskirche auf.

Von der Sehnsucht – ein adventliches Tango-Wochenende in zwei Akten

Am Samstagabend, den 1. Dezember, findet um 19 h ein Konzert statt, bei dem vor allem das »Magnificat« des argentinischen Komponisten Martin Palmeri (1965) eine Art von Uraufführung erlebt. Dieses berührende Stück wird erstmal in kleiner Besetzung aufgeführt: mit dem Tango-Sextett und vier SängerInnen. Weitere Tango-Stücke runden den Abend zu einem faszinierenden Konzert-Erlebnis ab. 

Am Sonntagmorgen, den 1. Advent, findet um 9.30 h ein Gottesdienst statt, der unter der Überschrift »von der Sehnsucht« steht. In diesem Titel kreuzen sich adventliche Aspekte mit dem des Tangos. Der Tango birgt in sich selbst ja wesentlich das Motiv der Sehnsucht, der Zerrissenheit zwischen einer oftmals harten Gegenwart und der Hoffnung auf eine sich öffnende Zukunft. Zentral für diesen Gottesdienst ist die Performance der freien Tänzerin Christine Lang-Genthner. Als wesentlichen Teil der »Predigt« entwickelt sie eigens für diesen Gottesdienst einen freien Tanz, der die Tango-Stücke und ihre Texte in leiblicher Weise vor Augen führt. Der Tango-Tanz »von der Sehnsucht« wird im Gottesdienst gerahmt durch das Verlesen der Texte der Tango-Lieder einerseits und durch das Verlesen von adventlichen Texten andererseits. So wird der Tango-Gottesdienst zu einem adventlichen Gesamtkunstwerk.