»Höre meine Stimme«– eine Ausstellung

»Höre meine Stimme« – es ist ein menschliches Urbedürfnis, gehört zu werden. Von dem ersten Schrei nach der Geburt bis zum letzten Röcheln vor dem Tod wollen wir gehört werden, brauchen wir es, können wir ohne kaum leben. Damit sind wir zugleich alle mit der Aufgabe konfrontiert, wirklich hinzuhören, wenn ein anderer seine Stimme erhebt. 

Beginn der Ausstellung in der Friedenskirche mit einem
Gottesdienst als Vernissage • Sonntag, 2. Juni um 9.30 h (Exaudi) 

Ausstellungsdauer: fünf Wochen • täglich geöffnet von 11.00 bis 17.00 h

Aber wie bringt man dieses menschliche Urbedürfnis, gehört zu werden, zum Ausdruck? Wie lassen sich dieses Hören und Sehen nach außen sichtbar darstellen? Und wie verändert sich das eigene Sprechen und das Hören, wenn deutlich wird, dass das Zitat Teil eines Psalmwortes ist und Gott mit im Spiel ist? »HERR, höre meine Stimme«, wie es in Psalm 27 heißt. Und was geschieht mit dem  Sprechen und dem Hören vor den Menschen und vor Gott, wenn Menschen dieses Thema aufgreifen, die sich nicht in der Mitte der Gesellschaft befinden?

Die Künstlergruppe »geistreich« von der Karlshöhe unter der Leitung von Luba Weisflog hat Bilder gemalt, die das Thema des Gottesdienstes vom 2. Juni aufnehmen: »Exaudi – höre meine Stimme, HERR«.

Die Bilder werden in dem Seitenschiff der Friedenskirche ausgestellt.